Lungenvorsorge

Wann ist der Raucher-Check-up sinnvoll?


Zigarettenrauch und andere Luftschadstoffe belasten die Atemorgane und können zu Lungenkrebs führen, eine der häufigsten Tumor-Erkrankungen mit hoher Sterblichkeitsrate. Der Grund: Unser Körper sendet keine Frühwarnsignale. Die Krankheit wird meist erst viel zu spät

diagnostiziert und ist dann kaum noch erfolgreich zu behandeln. Für gefährdete Personen sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen deshalb umso wichtiger. Eine herkömmliche Röntgenuntersuchung reicht dafür jedoch nicht aus.

Wer sollte sich untersuchen lassen?


Für Raucher ab dem 40. Lebensjahr ist ein Lungenscreening in regelmäßigen Abständen sinnvoll. 

Bei Symptomen wie

> Husten, der über Monate anhält,

> Bluthusten und

> Gewichtsverlust

sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?


Das Lungenscreening im MRT kommt ohne Strahlenbelastung und ohne Kontrastmittel aus. Die Untersuchung dauert ca. 20min. Es können tumorverdächtige Herde von nur 5 Millimetern Größe detektiert werden. Dabei erlaubt es die DWIBS-Technik(Diffusion weighted whole body imaging), krankhafte Prozesse mit einer sehr hohen Empfindlichkeit und in einem sehr frühen Stadium zu erkennen.

Bei einem unauffälligen Befund lassen sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit entzündliche Veränderungen oder Tumore ausschließen.