Brustkrebs-Screening

Geräte und Team


Frau Chianelli am Mammografiegrät

Was ist Mammographie Screening?


Seit dem 13.12.2006 ist die Radiologische Gemeinsschaftspraxis am Evangelischen Krankenhaus Lippstadt ein Mammographie-Screening-Zentrum.

Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren wird die Möglichkeit zu einer Vorsorgeuntersuchung geboten. In vielen europäischen Ländern gehört diese Maßnahme schon heute zum medizinischen Standard. Viele internationale Studien haben bewiesen, dass die Heilungschancen bei Brustkrebs gerade in der frühzeitigen Erkennung liegen. Das Zentrum im Evangelischen Krankenhaus ist eine der frühen Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Die Vorsorge umfasst die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust und eine getrennte Begutachtung der dabei angefertigten Aufnahmen durch zwei Fachärzte. Unter der Leitung von Dipl. Med. J. Porrmann arbeitet das Institut im Evangelischen Krankenhaus Lippstadt mit dem Brustzentrum Senora in Lippstadt/Soest eng zusammen. Allen anspruchsberechtigten Frauen (im Alter von 50-69 Jahren) werden alle zwei Jahre Einladungen zum Screening zugehen. Eine eigene telefonische Anmeldungen oder eine Terminverschiebung ist nur bei der Zentralen Einladungs-Stelle in Münster unter der Rufnummer 0251/9295000 möglich. Nutzen Sie die Gelegenheit!

Brustkrebsmonat / Gut Informiert


Das Filmmaterial wird von der Kooperationsgemeinschaft Mammographie in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung GbR zur Verfügung gestellt. Bitte nutzen Sie auch diesen Link, um sich weiter zu informieren.

Infomaterial zum Frauengesundheitstag

Was ist Mammografie


Die Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust, mit der ein in dieser Methode erfahrener und geschulter Arzt sehr kleine krankhafte Veränderungen in der Brust erkennen und meist zwischen gutartigen und bösartigen Prozessen unterscheiden kann.

Sie dient sowohl zur Klärung sichtbarer und tastbarer Befunde als auch zur Entdeckung von Veränderungen in der Brust, die von außen noch nicht wahrnehmbar sind. Die Mammografie muss bei Bedarf ergänzt werden mit der Abtastung durch den untersuchenden Arzt. Gelegentlich wird zur weiteren Klärung eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung(Sonografie) erforderlich. Bei verdächtigen Befunden erfolgt die weitere Klärung durch eine sogenannte Stanz-Biopsie oder Vakuum-Saugbiopsie. Mehr Informationen zur Mammographie finden Sie in unserem Screening Dokument und auf der offiziellen Website der Kooperations-Gemeinschaft Mammographie.

Wann soll mammografiert werden?


Bei jeder auffälligen Veränderung an der Brust, vor allem bei

  • neu aufgetretenen Knoten oder Verhärtungen,
  • neu aufgetretener Größendifferenz der Brüste, 
  • unterschiedlichem Verhalten der Brüste beim Heben der Arme,
  • Einziehung der Haut an einer Stelle oder der Brustwarze, 
  • sowie Hautveränderungen und Schmerzen.
Desweiteren bei:
  • einseitiger blutiger Absonderung aus einer Brustwarze
  • plötzlich auftretender, nicht mehr abklingender Rötung einer Brust
  • Knoten in der Achselhöhle
  • bei erhöhtem Risiko für Brustkrebs: eigene Brustkrebserkrankung, Brustkrebs in der Familie.
In allen obengenannten Fällen ist die Mammografie eine Kassenleistung.

Stellt die Strahlenbelastung ein Risiko dar?


Die Strahlenbelastung ist durch Verwendung zertifizierter Geräte und regelmäßiger Qualitätskontrolle der Geräte erheblich gesunken.

Die Strahlenbelastung beträgt als mittlere Dosis ca. 0,5 mSv. Die natürliche Strahlenbelastung liegt im Durchschnitt bei 2-4 mSV pro Jahr, in bestimmten Regionen abhängig von der Bodenstruktur auch erheblich höher.

Wie läuft die Untersuchung ab?


Die Röntgenassistentin legt die Brust auf den Röntgentisch und drückt sie mit einer Kompressionsplatte vorsichtig zusammen. Hier ist die Zusammenarbeit von Patientin und Assistentin sehr wichtig, da eine gute Kompression die Qualität und Aussagekraft des Röntgenbildes erheblich verbessert und gleichzeitig die Strahlendosis vermindert. Ängstliche Verspannungen der Muskulatur der Patientin können das Schmerzempfinden steigern. Von jeder Brust werden 2 Aufnahmen angefertigt. Zusätzliche Ziel- oder Vergrößerungsaufnahmen können erforderlich werden.

Hat der Röntgenarzt ausreichende Erfahrung und Kenntnisse in der Beurteilung?


Durch die kassenärztliche Vereinigung werden die mammografierenden Ärzte regelmäßig geprüft. Wir sind in unserer Praxis drei mammografisch zertifizierte Ärzte, die sich in schwierigen Fällen gegenseitig beraten und mehrmals im Jahr spezielle Fortbildungen besuchen.